MEDION Inverter Mikrowelle MD16752

Medion ist eine bekannte Marke mit Unternehmenssitz in Essen. Die Marke existiert seit etwa 25 Jahren am Markt und bietet Produkte mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis an. Medion Produkte sprechen gerade deshalb eine breite Zielgruppe an, weil sie sich an verschiedenen Bedürfnissen orientieren: Mikrowellen beispielsweise gibt es sowohl in einfacher, normaler und komplexer Ausführung. In diesem Test schauen wir uns die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 genauer an.

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MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test: Ein kurzer Überblick

Die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 überzeugt uns bereits auf Anhieb, schon alleine durch ihr Aussehen: Komplett in Schwarz gehüllt mit edlen Steuerungselementen und Digitalanzeige – das macht deutlich, dass hinter diesem Gerät mehr als die normale Technik steckt. Und in der Tat zeigt sich im MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test: Die Besonderheit dieser Mikrowelle liegt in der Inverter-Technik. Dank dieser bleibt die eingestellte Leistung der Mikrowelle konstant. Kleines Gegenbeispiel: Bei herkömmlichen Mikrowellen wird die Leistungseinstellung über eine Zeitschaltung gesteuert. Hat die Mikrowelle eine Spitzenleistung von 1000 W, man stellt jedoch nur 500 W ein, so wird beispielsweise 10 Sekunden lang mit voller Leistung geheizt und danach 10 Sekunden lang gar nicht. Es braucht nicht lange erklärt zu werden, dass eine konstant gegebene Leistung von 500 W nicht nur effizienter, sondern auch schonender gart. Die weiteren Eigenschaften finden sich in den folgenden einzelnen Abschnitten:

[wpsm_column size=“one-half“][wpsm_pros title=“PROS:“]
  • schönes und edles Design
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Inverter-Technologie
  • viel Volumen bei kleinen Abmessungen
  • hohe Leistung
[/wpsm_pros][/wpsm_column][wpsm_column size=“one-half“ position=“last“][wpsm_cons title=“CONS:“]
  • viel Technik bzw. viel Elektronik (erhöht Fehleranfälligkeit)
  • keine Heißluft- oder Dampfgarfunktion
  • komplett in schwarz, edles Design -> passt optisch nur bedingt in ältere Küchen
[/wpsm_cons][/wpsm_column] Bei Amazon kaufen
  1. Leistung: 900 Watt sind wirklich genug

Mit einer Leistung von 900 W (Mikrowelle) und 1000 W (Grill) hat die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 wirklich sehr viel Leistung und kann nahezu alles problemlos aufwärmen und garen. Umgerechnet auf das Volumen von 25 l ergibt sich ein Wert von etwa 40 W/Liter – das ist ein marktüblicher Wert, der jedoch nicht besonders hervorsticht. Bei der Mikrowelle ist die Gesamtleistung aber etwas wichtiger, da die Strahlung nicht den Raum beheizt, sondern nur das Nahrungsmittel. So gesehen können wir nach unserer MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Erfahrung ohne schlechtes Gewissen die volle Punktzahl vergeben:

Punktebewertung: 10 von 10

  1. Funktionsumfang: Inverter-Technologie, Grill, Auftaufunktion und vieles mehr!

Hinsichtlich des Funktionsumfangs gibt es an dieser Mikrowelle kaum etwas auszusetzen. Die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 verfügt über die Inverter-Technik. Dank dieser, wir haben es eingangs schon erklärt, wird das Essen in der Mikrowelle konstant mit der eingestellten Leistung erhitzt – anstatt wie bei herkömmlichen Mikrowellen über eine Intervallschaltung. D.h., dass mit dieser Mikrowelle auch Eier oder andere riskante Lebensmittel, die in einer normalen Mikrowelle explodieren würden, zubereitet werden können. Insbesondere die Auftaufunktion ist bei einer Mikrowelle mit Inverter-Technologie von sehr hoher Qualität. Neben dieser Technik verfügt die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 über einen eingebauten Grill, der es erlaubt, Speisen zu grillen. Auch sonst sind viele Funktionen verfügbar, beispielsweise eine Schnellstartfunktion, eine Kindersicherung, diverse Auto-Menüs und natürlich eine Leistungseinstellung.

Punktebewertung: 10 von 10

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  1. Maße: Platz effizient ausgenutzt

Hier kommt erneut die Inverter-Technik zum Tragen, denn die Mikrowelle hat trotz kleiner Abmessungen einen vergleichsweise großen Innenraum mit einem Volumen von 25 l. Damit ist die Mikrowelle perfekt für praktisch jede Küche gemacht – mit einer Ausnahme vielleicht, denn ältere Küchen, die im Design beispielsweise eher einen nostalgischen Schwerpunkt setzen, könnten mit dieser Mikrowelle optisch benachteiligt werden. Dazu aber später mehr. Betrachten wir lediglich die Maße, so sind wir auch hier zu dem Schluss gekommen, die vollen zehn Punkte zu vergeben:

Punktebewertung: 10 von 10

  1. Design: Auf der Höhe der Zeit, fast futuristisch

Wir haben uns im MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test natürlich auch das Design der Mikrowelle genauer angeschaut. Dieses besticht durch Schlichtheit und Eleganz. Die schwarze Farbe dominiert dabei ebenso wie das kubische Design. Die Steuerung wirkt zwar modern und kann durch intuitive Bedienelemente wie den Startknopf in Form eines „Play“-Buttons überzeugen, jedoch beschleicht einen das Gefühl, dass die Steuerung sich nicht so ganz in das Gehäuse bzw. das Design der MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 einfügt. Auch eignet sich eine Mikrowelle mit einem derart modernen Design nur bedingt für ältere Küchen, wobei das natürlich eine subjektive Meinung ist.

Punktebewertung: 9 von 10

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  1. Auftaufunktion: Funktioniert einfach super!

Wieder ist der volle Punktestand in dieser Kategorie der Inverter-Technologie zuschulden: Dank dieser wird das Gefriergut schonend aufgetaut – über die eingestellte Zeit mit einer konstanten Leistung hinweg. Im Gegensatz zu kleineren Mikrowellen gibt es hier auch nicht das Problem eines zu kleinen Garraums oder das Problem, dass die maximale Dauer der Zeitschaltuhr für einen kompletten Auftauvorgang nicht ausreichend ist: Hier haben wir maximal 95 Minuten Zeit – das reicht selbst für einen großen tiefgefrorenen Braten mit einer Gefrierguttemperatur von -20 °C. Top!

Punktebewertung: 10 von 10

  1. Handling und Bedienung: Etwas Einarbeitungszeit von Nöten

Logischerweise ist bei einer hochwertigeren Mikrowelle auch die Steuerung komplexer. Wir würden die Steuerung im MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test in diesem Zuge als komplex und dadurch auch etwas komplizierter bezeichnen, als bei einer ganz einfachen Mikrowelle. Das folgt wie bereits erwähnt zwar der Logik, ist jedoch von Nachteil: Bevor man die Mikrowelle benutzt, muss man sich etwas einarbeiten, denn die Einstellung der Zeit oder des gewünschten Kombi-Menüs wird über verschiedene Touch-Flächen und eine kleine Liste unter der Zeitanzeige vorgenommen – da ist erst einmal lesen angesagt. Scheinbar hat Medion versucht, diesem Nachteil etwas entgegenzuwirken: Gelungen ist dem Hersteller der Start-Button in Form eines „Play“-Buttons wie wir es von Mediaplayern her kennen. Das Handling selbst fühlt sich sehr wertig an. Schuld daran ist wohl auch die elektronische Tür und das Touch-Bedienfeld.

Punktebewertung: 8 von 10

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  1. Zeitanzeige: Digital, aber nicht so modern

Die Zeitanzeige ist nach unserer MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Erfahrung von essenzieller Wichtigkeit: Kaum ein anderes Funktionselement wird so oft betrachtet. Hier gleich der Vorteil vorne weg: Im Gegensatz zu Mikrowellen mit „Eieruhr“ verfügt diese Mikrowelle über eine digitale Zeitanzeige, die auch noch beleuchtet ist. D.h., dass man die Zeit auch im Dunkeln ablesen kann. Des Weiteren ist eine sekundengenaue Einstellung möglich. Ebenfalls vorteilhaft ist die maximal einstellbare Zeit von 95 Minuten – die reizt man so schnell nicht aus, allenfalls beim Auftauen von großem Gefriergut könnte man in die Nähe der 90-Minuten-Marke kommen. Jedoch muss man auch sagen, dass die Zeitanzeige selbst zwar digital und blau beleuchtet ist, allerdings nicht als futuristisch bezeichnet werden darf – denn es handelt sich um ganz normale BCD-Bausteine, die es bereits vor Jahrzehnten schon gab.

Punktebewertung: 9 von 10

  1. Reinigung: Innen einfach, außen etwas aufwändiger

Der Innenraum der Mikrowelle kann recht einfach gereinigt werden, denn er hat wenig Kanten und viele glatte Flächen. Dies schließt den Drehteller aus Glas und das Grillgestell aus Edelstahl mit ein. Auch außen hat man eigentlich glatte Flächen, doch gibt es einen ganz klassischen Nachteil, den man zum Beispiel vom Smartphone oder von anderen Touch-Oberflächen her kennt: Fingerabdrücke. Diese sind auf dem glänzend schwarzen Untergrund der Bedienelemente sowie auf der gesamten schwarzen Plattenfront relativ deutlich zu erkennen, insbesondere bei Reflexionen. Während beim Smartphone nicht direkt mit Essen hantiert wird, ist dies bei einer Mikrowelle genau umgekehrt: Da diese eigentlich ausschließlich im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln genutzt wird, entstehen Fingerabdrücke umso schneller. Die Reinigung der Fingerabdrücke ist dann zwar nicht so schwer – die Fläche ist ja ziemlich glatt – doch muss man aufpassen, dass keines der Touch-Elemente aktiviert wird. Zudem muss man die Reinigung des Bedienfelds vergleichsweise oft durchführen.

Punktebewertung: 8 von 10

  1. Qualität und Haltbarkeit: Viel Technik aber robuste Bauweise

Die Mikrowelle ist grundsolide konstruiert und vermittelt einem das Gefühl, dass sie rein vom Material her sehr lange halten wird – auch bei vielen und langen Einsätzen. Ein Diskussionsthema jedoch bildet das Touch-Bedienfeld und die damit zusammenhängende Steuerung für die vielen Funktionen. Hier ist im Gegensatz zu einer normalen Mikrowelle ganz klar mehr Technik versteckt und mehr Technik bedeutet heutzutage auch mehr Elektronik. Diese wiederum ist fehleranfällig und kann von Laien nur schwer repariert werden. Außerdem ist der Ersatz grundsätzlich teuer. Man könnte natürlich auch umgekehrt argumentieren: So sind mechanische Bauteile mechanischen Belastungen ausgesetzt – Knöpfe zum Beispiel oder Drehschalter. Diese können durch die mechanische Beanspruchung versagen. Bei einem Touchfeld besteht dieses Risiko natürlich nicht. Je nach Auslegung kann die Mikrowelle also mit einem mehr oder weniger vorhandenen Risiko der Fehleranfälligkeit in Verbindung gebracht werden. Im MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test waren wir jedoch der Meinung, dass die elektronischen Elemente dank der fehlenden mechanischen Beanspruchung von Vorteil sind.

Punktebewertung: 9 von 10

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  1. Energieeffizienz: Durch Inverter-Technik noch besser!

Der nächste und letzte Abschnitt, der dank der Inverter-Technologie mit der vollen Punktzahl bewertet wird: Energieeffizienz. Da die Technologie die Bestrahlung der Nahrung mit genau der eingestellten Leistung erlaubt – also ohne Intervallschaltung – werden Nahrungsmittel nicht nur gleichmäßig aufgeheizt, sondern auch effizienter und insbesondere energieeffizienter. Zwar ist der Unterschied zur konventionellen Mikrowelle lange nicht so groß wie der unterschied von der konventionellen Mikrowelle zu einem Elektroherd (dieser muss ja noch die Platte und den Topf beheizen), doch ist er existent. Einzig der Grill mit einer Leistung von 1000 W schlägt hinsichtlich der Energieeffizienz negativ zu Buche – der Grill im Backofen ist dank besserer Isolation evtl. sogar effizienter. Abgesehen davon ist die Nutzung von elektrischer Energie zur Wandlung in thermische Energie sowieso fraglich – am effizientesten wäre eher die Nutzung von Gas. Vorsicht: Damit ist nur der Grill gemeint, denn die Mikrowelle selbst wandelt die elektrische Energie in Strahlungsenergie.

Punktebewertung: 10 von 10

Das Erwärmen von Speisen

Bei dieser Mikrowelle muss man nicht mehr so viel aufpassen, was man alles aufwärmen darf und was nicht. Ein Ei zum Beispiel wird in dieser Mikrowelle – insofern die Leistung entsprechend niedrig eingestellt wird – nicht explodieren. Der Grund liegt wie bereits angekommen darin, dass diese Mikrowelle die eingestellte Leistung konstant abstrahlt. Eine konventionelle Mikrowelle wiederum erreicht die eingestellte Leistung durch eine Intervallschaltung. Bei dieser würde das Ei selbst bei einer kleinen Leistungserstellung für kurze Zeit mit voller Leistung bestrahlt werden – eine Zeit, die bereits ausreicht, um ausreichend Wasserdampfdruck für eine Explosion aufzubauen. Natürlich ist es trotzdem wichtig, darauf zu achten, was man in die Mikrowelle hineinmachen darf. Dazu die folgende Liste:

Mikrowellengeeignet ist:

  • Alles, wo „mikrowellengeeignet“ draufsteht (insofern es vom Hersteller draufgeschrieben wurde)
  • Keramik und Porzellan
  • Backpapier
  • Hitzebeständiger Kunststoff ohne polare Bestandteile – zum Beispiel PE oder PP (die Standard-Tupperdosen, …). Übrigens besteht dennoch die Gefahr, dass sich der Kunststoff durch die Hitze der Speisen verformt.

Fazit: MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Test

Die MEDION Inverter Mikrowelle MD16752 Erfahrung von uns hat gezeigt, dass Medion einmal mehr bewiesen hat, wie gut die firmeneigenen Produkte tatsächlich sind. Das Besondere an dieser Mikrowelle ist dabei der eingebaute Grill sowie die Inverter-Technologie, dank der Speisen, anstatt durch ein Intervall, konstant mit der eingestellten Leistung erhitzt werden. Des Weiteren von Vorteil sind die Kindersicherung, die lang einstellbare digitale Zeitschaltuhr, die Auftaufunktion sowie die vielen verschiedenen Einstellungen, unter anderem auch in Kombination mit dem Grill. Um der inneren Technik gerecht zu werden, hat Medion die Steuerung dieser Funktionen über ein hochwertiges Touch-Bedienfeld sichergestellt, welches jedoch leider nicht immun gegen Fingerabrücke ist.

Punktebewertung: 9 von 10

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MEDION Inverter Mikrowelle MD16752
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MEDION Inverter Mikrowelle (MD 16752), 25 Liter, 5 Mikrowellen Leistungsstufen, 8 Auto Menüs, Kindersicherung, Elektronsiche Tür, Touch- Bedienfeld, schwarz

EUR 144,93
MEDION Inverter Mikrowelle (MD 16752), 25 Liter, 5 Mikrowellen Leistungsstufen, 8 Auto Menüs, Kindersicherung, Elektronsiche Tür, Touch- Bedienfeld, schwarz
9.3

Leistung

10/10

    Funktionsumfang

    10/10

      Abmessungen

      10/10

        Design

        9/10

          Auftaufunktion

          10/10

            Bedienung

            8/10

              Zeitanzeige

              9/10

                Reinigung

                8/10

                  Qualität & Haltbarkeit

                  9/10

                    Energieeffizienz

                    10/10

                      Pro

                      • schönes und edles Design
                      • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
                      • Inverter-Technologie
                      • viel Volumen bei kleinen Abmessungen
                      • hohe Leistung

                      Contra

                      • viel Technik bzw. viel Elektronik
                      • keine Heißluft- oder Dampfgarfunktion
                      • -> passt optisch nur bedingt in ältere Küchen
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